Dienstag, 26. Januar 2010

Fjordland National Park

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Ein paar Fakten vorneweg: wir sind hier an einem der feuchtesten Orte der Welt, es gibt im Jahr mehr als 300 Regentage und der jährliche Niederschlag wird nicht in Millimetern gemessen, sondern in Metern: nämlich bis zu neun (!) pro Quadratmeter. Die Aussichten waren, gerade mit unserer in den letzten Tagen gewonnenen Erfahrung, nicht sehr gut.

Aber wir hatten unglaubliches Glück! Der Wettergott schenkte uns einen warmen, sonnigen Sommertag, mit ein paar schönen Plüschwölkchen auf dem sonst makellos blauen Himmel.

Bessere Voraussetzungen für eine Tour in den Doubtful Sound kann es nicht geben. So sind wir dann nach einem leckeren Müsli und Toast von und bei unserer Gastgeberin Jane nach Manapouri gefahren. Dort steigt man in einen Katamaran, der in einer Stunde quer über den Lake Manapouri fährt. Danach steigt man in einen Bus und in einer 30-minütigen Fahrt über den Wilmot-Pass gelangt man an das Ufer des Doubtful-Soundes.

Der Milford-Sound ist zwar der bekanntere der beiden, allerdings mittlerweile eben deshalb -- und weil für jedermann erreichbar -- ziemlich überlaufen. Im Doubtful waren wir mit dem Boot völlig alleine unterwegs und als der Kapitän mitten im Fjord alle Motoren abgestellt hat und 100 Personen völlig still waren, hat man die beeindruckenden Klänge des Urwaldes förmlich ergreifen können.

Die Landschaft des Fjordland-Nationalparks ist... einzigartig. Unbeschreiblich. Und daher wollen wir das auch gar nicht versuchen, sondern verweisen auf unsere Fotogalerie. Fotos sagen bekanntlich mehr als tausend Worte.

Das Abendessen nahmen wir nach dieser wunderschönen Tour wieder in "Settlers" in Te Anau ein; die Lammkeule war vorzüglich. Wieder im "The Croft" angekommen, unternahmen wir noch einen kurzen Spaziergang zum Lake Te Anau (und haben dabei viele Schafe erschreckt) und lassen es uns im Moment auf der Terrasse mit einem neuseeländischen Sauvignon Blanc gutgehen.

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