Montag, 15. Februar 2010

In die Bay of Islands

Nun nähern wir uns dem Höhepunkt unserer Reise, sowohl im geographischen, wie auch im sprichwörtlichen Sinne. Die Bay of Islands ist der nördlichste Punkt, den wir in Neuseeland bereisen werden und gilt als einer der Schönsten des Landes.

Wir verlassen daher die Coromandel Halbinsel auf der einzigen Straße Richtung Osten, und nehmen dann den State Highway 1 Richtung Auckland. Kurz vor Matakana machen wir einen Stopp bei "The Art of Cheese", einer Käserei mitsamt Ausflugslokal, das von zwei Schweizer Auswanderern betrieben wird. Wir bestellen uns einen Käseteller und genießen das schöne Wetter im riesigen Garten der Käserei.

In Matakana haben wir eine Übernachtung, da die Fahrt in die Bay of Islands sonst sehr lang geworden wäre. Wir finden das "Andros B&B" ziemlich schnell und unser Gastgeber Peter empfängt uns mit gewohnter Herzlichkeit. Als Ausklang statten wir dem nahe gelegenen Omaha-Beach (ja, der heisst genau so wie der Strand gestern...) einen Besuch ab und dösen noch eine gute Stunde in den Dünen.

Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück und einem kleinen Plausch mit unseren Gastgeber direkt Richtung Bay Of Islands. Wir beschließen, da heute kein schönes Wetter ist und es sogar nieselregnet, einen Umweg über eine landschaftlich schöne Strecke zu fahren. Das allerdings war eine schlechte Entscheidung, denn das Wetter wurde am Mittags wieder richtig gut und die Strecke erwies sich zwar als schön, aber als sehr viel länger und auch sehr kurvig. Der Umweg von gut zwei Stunden hat sich also nicht wirklich gelohnt.

Unsere Unterkunft für die nächsten drei Nächte sind die "Bay of Island Cottages" ein paar Minuten außerhalb von Russell. Es handelt sich um vier schöne und geräumige Bungalows mit kleiner Küche und großer Holzterrasse mit Blick auf das Meer. Wunderschön!

Wir machen uns trotzdem sofort auf den Weg nach Russell, denn heute ist Valentinstag und da hier in Neuseeland seit Tagen ein riesiger Aufstand deswegen gemacht wird, befürchten wir, wegen mutmaßlich zahlreicher Reservierungen kein Abendessen mehr zu bekommen.

Russell ist ein nettes kleines Dorf mit einem Angelhafen, einer Geschäftsstraße mit ein paar Geschäften und Restaurants. Am Hafen wurde gerade der Fang des Tages präsentiert: ein Blue Marlin mit stolzen 156 Kilos wurde aus dem Meer gezogen. Ein riesiger Fisch.

Direkt am Meer finden wir ein Restaurant, das ein Valentines-Special-Menü anbietet und sogar für uns noch einen lauschigen Tisch unter den Bäumen frei hat. Da schlagen wir zu und genießen den Sonnenuntergang bei einem hervorragenden Essen.
.

Keine Kommentare:

Kommentar posten