Sonntag, 7. Februar 2010

Whale Watching

Langsam ist uns das ja schon unheimlich. Als wir gestern in Kaikoura ankamen, sagte unsere Gastgeberin Julie uns, dass es der erste schoene Tag seit langem war. Und wir scheinen das schoene Wetter mitzubringen...

Heute morgen war dann Walbeobachtung angesagt. Man hatte die Fruhtour um 07.45 Uhr fuer uns gebucht, daher mussten wir um 07.15 schon im Check-In an der Basis von "Whale Watching Kaikoura" sein. Ein Blick nach draussen verriet: perfektes Wetter und keine Welle!

Julie hatte uns das Fruehstueck bereits am Vorabend in den Kuehlschrank gestellt, so mussten wir nur noch Tee und Kaffee zubereiten und konnten es uns schmecken lassen.

Als wir dann mit einem schnellen Motorkatamaran etwa 15 Minuten von Kaikoura entfernt waren, hatten wir aufgrund einer geologischen Besonderheit der Kueste vor Kaikoura bereits 1500 Meter Wasser unter uns. Eine Oberflaechenstroemung treibt zudem regelmaessig Plankton in die Gebiete, weswegen insbesondere die Pottwale hier regelmaessig anzutreffen sind.

Wir hatten auch sofort Glueck: ein riesiger Pottwal lag wenige Meter von unserem Boot entfernt, blies minutenlang Wasserfontaenen in die Luft und tauchte dann mit der charakteristischen Bewegung der Schwanzflosse wieder unter.

Dieses Schauspiel durften wir noch weitere vier Male bei anderen Walen beobachten; insgesamt haben wir also 5 dieser Riesentiere gesehen. Das war auch fuer Guides aussergewoehnlich, eine "normale Tour" hat ungefaehr zwei Sichtungen.

Aber damit nicht genug: nach einer kurzen Suchfahrt sind wir auf eine Herde von mindestens 30 Delphinen gestossen, die wild hin und her springend und schwimmend das Boot begleiteten. Ein tolles Schauspiel!

Nach einer etwa zweistuendigen Tour waren wir wieder in Kaikoura zurueck, und der Kanzler musste dringend das magere Fruehstueck etwas aufbessern. So liess Mann sich dann in einem Cafe noch ein Full Breakfast schmecken.

Wir entschieden uns fuer den Nachmittag fuer den Peninsula Walkway, einer etwa vierstuendigen Wanderung um die Kaikoura-Halbinsel herum. Der Weg war auch sehr schoen, durch die Ebbe konnten wir direkt ueber die Klippen laufen und konnten auch wieder ein paar Seeloewen beobachten.

Am Abend besuchten wir dann den oertlichen Thailaender. Hier bekommt man immer fuer relativ wenig Geld ein sehr schmackhaftes Abendessen, das Pad Thai (fuer sie) und der Fisch des Tages (fuer ihn) waren auch diesmal wieder sehr gut.

Den Abend liessen wir dann auf der Terrasse ausklingen, mit Blick auf die Bucht von Kaikoura und einem diesmal nicht ganz so leckeren Sauvignan Blanc.
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