Dienstag, 9. Februar 2010

Über Martinborough nach Napier

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Nach einem stärkenden Frühstück verabschiedeten wir uns gegen 09.00 Uhr von Annette und Logan, nicht ohne dass Logan uns noch wertvolle Tipps für die Fahrt nach Napier zukommen ließ.

Wir verließen Wellington auf der SH2 Richtung Norden, es war wieder einmal ein strahlend blauer Himmel, wenn es auch Wellington-typisch kräftig zog ("Windy Wellington"). Wenig später bogen wir Richtung Martinborough vom State Highway ab, und machten bei einem Weingut in der jungen aufstrebenden Weinregion noch eine kurze Kostprobe eines Sauvignanc Blanc, da Logan uns dies empfohlen hatte. Der Wein war gut, aber nichts gegen unseren Stoneleigh. Mit der Adresse des deutschen Importeurs in der Tasche machen wir uns wieder auf den Weg.

Der nächste Stopp war der vom Department of Conservation (wie wir mittlerweile wissen, ist das "DOC" die mächtigste Naturschutzbehörde der Welt) betriebene Vogel- und Naturpark "Mt. Bruce". Dort konnten wir sogar einen richtigen Kiwi (also den Vogel!) mehrere Minuten aus nächster Nähe beobachten; das putzige Federknäuel war nur durch eine Glasscheibe getrennt 10cm vor uns! Glück muss man haben! :-)

Die Fahrt heute war mit fünf Stunden angesetzt, also machten wir uns nach einem kleinen Snack in der Cafeteria wieder auf den Weg.

In Napier angekommen, besuchten wir kurz den "Bluff Hill"-Aussichtspunkt, von wo man einen schönen Blick auf den geschäftigen Containerhafen hatte. Der P&O-Kreuzer, der gestern in Wellington die MS Europa am Kreuzfahrtterminal abgelöst hat, lag heute in Napier und lief gerade wieder aus.

Unser B&B "The Landing" ist ein modernes Stadthaus mit drei Gästezimmern und liegt leicht erhöht in einer ruhigen Lage mit herrlichem Blick auf den Hafen und die Stadt. Jill und Allan, unsere Gastgeber, empfangen uns herzlich und zeigen uns das Haus und geben Tipps für das Abendessen.

Wir entscheiden uns für einen Spaziergang zum Jachthafen von Napier und dort für das Restaurant "Thirsty Whaler". Bei einem Lachsfilet und Hähnenbrustsalat ließen wir uns es auf der Holzterrasse gutgehen.

Zurück in unserer Unterkunft gesellten wir uns zu den anderen Gästen, einem älteren Paar aus Cambridge, und Jill und Allan kamen auch noch dazu. Unsere Gastgeber spendierten eine Flasche Sauvignan Blanc eines örtlichen Weingutes und wir unterhielen uns noch angeregt, bis nach 22 Uhr die notwenige Bettschwere eintrat und wir uns verabschiedeten.
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