Donnerstag, 18. Februar 2010

Stadt der Segel

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Nach dem Frühstück fuhren wir mit der Fähre nach Auckland City. Für die Fähre kauften wir den "Auckland Day Pass", der uns auch die Fahrten mit den Link-Bussen innerhalb der Stadt erlaubt. Diese Busse fahren im 10-Minuten-Takt im Kreis herum an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei. So setzten wir uns erstmal in einen Bus, ließen uns durch die Stadt fahren und orientierten uns anhand der Stadtkarten.

Der erste Ausflug führte uns zum Sky Tower, von dessen 328 Metern man entweder mit zwei Drahtseilen befestigt herunterspringen, oder außen auf einer Gitterplattform entlanglaufen kann. Davon abgesehen, dass uns zumindest teilweise der Mut dafür gefehlt hätte, fanden wir rund 100 Euro für einen Fünf-Sekunden-Sprung auch etwas überteuert. Entsprechend viele Leute ließen sich dann auch in unserer Anwesenheit in die Tiefe fallen: ein einziger.

Vom Turm hat man -- bei klarer Sicht -- etwa 80km Fernsicht. Heute ist es leider bewölkt, aber der Blick auf Downtown Auckland ist schon beeindruckend. Das wäre auch das richtige Wort für die geschätzten 10 Milliarden Segelboote, die nähe der Harbour Bridge im Yachthafen liegen. Hier wird klar, wieso Auckland auch "Stadt der Segel" genannt wird. Heute ist leider Flaute, deswegen waren kaum Boote unterwegs.

Anschließend bummelten wir zum Yachthafen, wo es unter anderem die Boote der vergangenen America's Cups zu bewundern (und zu mieten) gibt. Rund um das Hafenbecken hat sich eine lebendige Szene mit Kneipen und Restaurants entwickelt; hier hat Auckland ein sehr schönes Flair.

Der Rest der Stadt ist eher geschäftig -- typisch Großstadt halt. Allerdings gibt es nur wenige echte Sehenswürdigkeiten, wenn man von Museen mal absieht. Die Einkaufsstraße "Queens Street" (wohl in Anlehnung an die Düsseldorfer Königsallee) ist DIE Shoppingmeile schlechthin, darüber hinaus gibt es in anderen Stadtteilen eine lebendige Szene von alternativen Modegeschäften, Galerien und Cafes.

Zum Abend waren wir wieder im Hafen und haben uns das Dinner im Irish Pub bestellt. Wieder zurück in Devonport packen wir nun alle Sachen für unseren bevorstehenden Rückflug.
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